Grundschule von Zébé, Gemeinde Tori – Bossito, Republik Bénin
Hintergrund und Geschichte
Von Cotonou aus fahren wir erst einmal ein kleines Stück Richtung Norden, durch die cotonouer Sattelitenstadt Godomé bis nach Calavi. Am Taxibahnhof, dort wo eine Straße rechts nach Ganvié führt, biegen wir links auf eine rote Lehmstraße ab und fahren auf ihr immer gerade aus bis nach Tori. Vor dem Bahnhof von Tori und ehe man die Gleise überquert, biegt eine Straße nach rechts ab. Diese Straße ist stark von Erosion zerfressen. Auf unserer Fahrt werden wir ordentlich durchgeschüttelt und sind froh, endlich nach 18 km das Dorf Zébé zu entdecken, das etwa 5.000 Einwohner zählt. Die Schule befindet sich auf der rechten Seite der Straße. Wir parken unser Auto und strecken erst einmal unsere Glieder.
Die Direktoren der Grundschule eilen herbei, um uns zu begrüßen. Nach beninischen Höflichkeitsregeln werden wir nach unserem Befinden und unseren Familien befragt. In der Zwischenzeit hat sich unsere Ankunft herumgesprochen. Die Ältesten des Dorfes und der Ortsvorsteher treffen ein. Einige Schüler haben bereits Bänke und Stühle in den Schatten eines Baumes getragen. Wir nehmen Platz. Ein Mädchen bringt eine Schale mit Wasser, die wir dankend annehmen. Noch einmal werden wir offiziell begrüßt. Die Ältesten des Dorfes bedanken sich, dass wir ihrer Bitte entsprochen haben und bis nach Zébé gekommen sind. Dann erzählen sie uns, dass die Grundschule von Zébé 1978 gegründet worden war. Die ersten einfachen Bauten aus rotem Lehm wurden 1995 von der französischen Organisation „Aide et Action“ erneuert. Doch sei die Zahl der Kinder, die die Eltern in die Schule schicken wollen, so stark angestiegen, dass die Klassenräume zu klein geworden seien. Die Regierung von Benin hat die Grundschule von Zébé in Gruppe A und B geteilt und für die Gruppe B einen zweiten Schuldirektor und zusätzliche sechs Lehrer geschickt. Doch würden die 282 Kinder der Gruppe B, anteilig 123 Mädchen und 159 Jungen, außerhalb der Klassenräume unter einfachsten Unterständen unterrichtet. Als Sitzgelegenheit würden Steine benutzt und die Knie würden die Tische ersetzen. Während der Regenzeit müssten diese Kinder zu Hause bleiben.
Ein Dorfbewohner habe bei einer Beerdigungsfeier gehört, wie einige Leute über unsere Initiative „Ecole de la Solidarité“ sprachen. Er hatte versucht herauszufinden, wo wir wohnten, und hatte nach seiner Rückkehr nach Zébé den Ältesten und den beiden Direktoren davon erzählt. So hätten sie sich auf die Suche nach uns gemacht. Und nun wären sie glücklich, dass wir hier bei ihnen seien. Wir werden gebeten, die Situation der Kinder in den Unterständen zu begutachten. Die Kinder springen auf die Füße und begrüßen uns höflich. Hoffnungsvoll zupfen sie einander: „Diese Leute werden ihnen vielleicht Schulgebäude bauen. Man müsse ganz artig sein, um uns nicht zu verärgern.“ Ich unterhalte mich ein wenig mit den Kindern, stelle Fragen, dann kehre ich unter den Schattenbaum zurück. Auf einmal stehen in der Mitte der Runde zwei große Körbe mit Papaya, Orangen und Ananas, gekrönt von drei Hähnen als Geschenk für uns. Ich verspreche nach Beendigung unseres augenblicklichen Projektes nach Zébé zu kommen und bitte um Geduld.
Zielsetzung
Ich schlage vor, zwei Gebäude mit je drei Klassenzimmern (Maße: 7m x 9m) zu errichten. In einem Gebäude sollten zusätzlich ein Büro für den Direktor und ein kleiner Raum zum Lagern von Schulmaterial sein. Ich schätze die voraussichtlichen Kosten auf etwa 45.000 Euro. Die tatsächlichen Kosten sind schwer abschätzbar, da die Wirtschaftskrise den ganzen Kontinent Afrika erbarmungslos mit ihren Krallen umklammert hält.
Zusätzlich wäre es notwendig, Toiletten zu graben. Die Kosten dafür schätze ich auf 6.000 Euro.
Begründung
• Die Errichtung der neuen Schulgebäude würde den Unterricht zu allen Jahres- und Witterungszeiten ermöglichen.
• Es wäre weise, die starke Bereitschaft der Eltern von Zébé, ihre Kinder in die Schule zu schicken, zu unterstützen, besonders da die Eltern schon bewiesen haben, dass sie gewillt sind, auch ihre Töchter zur Schule zu schicken.
Finanzierung
Für diesen Schulbau sind wir wie bisher auf Spenden aus privater Hand angewiesen. Da wir mit dem Baubeginn aber erst im Jahre 2010 rechnen, werde ich auch versuchen, einen Antrag beim Ministerium für internationale Zusammenarbeit zu stellen. Vielleicht haben wir Glück und erhalten Unterstützung.
Die Gemeinde von Zébé bietet ihre kostenfreie Mitarbeit bei den Bauarbeiten als ihren Spendenanteil an. Das bedeutet, dass ich nur je eine Fachkraft für jeden Bauvorgang einstellen muss.
Wertung
Auf Grund meiner Erfahrung setze ich Graswurzelprojekte wie dieses ganz oben auf die Liste effektiver Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut und Krankheit in den sich entwickelnden Länder. Besonders wichtig für mich ist es auch, die Gemeinden in den Prozeß voll einzubeziehen. Damit wird das Projekt geistiges Eigentum der Gemeinde. Auch wird die Gemeinde allzu großer Dankbarkeitspflicht enthoben. Unsere Zusammenarbeit gestaltet sich folglich als Partnerschaft.
Meine Arbeit in Westafrika hat mir viele positive Erfahrungen beschert, positive Erfahrungen vor Ort ebenso wie in den entwickelten Ländern bei meiner Jagd nach finanzieller und ideeller Unterstützung. Alles, was ich in den Dörfern Westafrikas plane und ausführe, ist von dieser Unterstützung abhängig.
Ich bitte Sie, dem Projekt in Zébé Ihr Wohlwollen zuzuwenden. Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Bereitschaft, den Kindern von Zébé und den umliegenden Dorfgemeinden helfen zu wollen, auf dass sie sich in Zukunft im Wettbewerb mit den Industrienationen besser behaupten können werden.
Mit freundlichem Gruß
an alle tatsächlichen und potentiellen Spendern
Astrid Toda
Bildungswerk Westafrika e.V.
Spendenkonto 15 90 18
Raiffeisenbank Oberaudorf
BLZ: 711 623 55
Zuwendungsbescheinigungen für das Finanzamt werden vom Bildungswerk Westafrika e.V. ausgestellt
Astrid Toda, Projektkoordinator
c/o Dr. Wolfgang Rieve
Neue Bergstr. 7
50181 Bedburg
Tel: 02272 – 4770
Fax 02272 – 90 14 43
Homepage: entwicklungshilfe-westafrika.de
Von Cotonou aus fahren wir erst einmal ein kleines Stück Richtung Norden, durch die cotonouer Sattelitenstadt Godomé bis nach Calavi. Am Taxibahnhof, dort wo eine Straße rechts nach Ganvié führt, biegen wir links auf eine rote Lehmstraße ab und fahren auf ihr immer gerade aus bis nach Tori. Vor dem Bahnhof von Tori und ehe man die Gleise überquert, biegt eine Straße nach rechts ab. Diese Straße ist stark von Erosion zerfressen. Auf unserer Fahrt werden wir ordentlich durchgeschüttelt und sind froh, endlich nach 18 km das Dorf Zébé zu entdecken, das etwa 5.000 Einwohner zählt. Die Schule befindet sich auf der rechten Seite der Straße. Wir parken unser Auto und strecken erst einmal unsere Glieder.
Die Direktoren der Grundschule eilen herbei, um uns zu begrüßen. Nach beninischen Höflichkeitsregeln werden wir nach unserem Befinden und unseren Familien befragt. In der Zwischenzeit hat sich unsere Ankunft herumgesprochen. Die Ältesten des Dorfes und der Ortsvorsteher treffen ein. Einige Schüler haben bereits Bänke und Stühle in den Schatten eines Baumes getragen. Wir nehmen Platz. Ein Mädchen bringt eine Schale mit Wasser, die wir dankend annehmen. Noch einmal werden wir offiziell begrüßt. Die Ältesten des Dorfes bedanken sich, dass wir ihrer Bitte entsprochen haben und bis nach Zébé gekommen sind. Dann erzählen sie uns, dass die Grundschule von Zébé 1978 gegründet worden war. Die ersten einfachen Bauten aus rotem Lehm wurden 1995 von der französischen Organisation „Aide et Action“ erneuert. Doch sei die Zahl der Kinder, die die Eltern in die Schule schicken wollen, so stark angestiegen, dass die Klassenräume zu klein geworden seien. Die Regierung von Benin hat die Grundschule von Zébé in Gruppe A und B geteilt und für die Gruppe B einen zweiten Schuldirektor und zusätzliche sechs Lehrer geschickt. Doch würden die 282 Kinder der Gruppe B, anteilig 123 Mädchen und 159 Jungen, außerhalb der Klassenräume unter einfachsten Unterständen unterrichtet. Als Sitzgelegenheit würden Steine benutzt und die Knie würden die Tische ersetzen. Während der Regenzeit müssten diese Kinder zu Hause bleiben.
Ein Dorfbewohner habe bei einer Beerdigungsfeier gehört, wie einige Leute über unsere Initiative „Ecole de la Solidarité“ sprachen. Er hatte versucht herauszufinden, wo wir wohnten, und hatte nach seiner Rückkehr nach Zébé den Ältesten und den beiden Direktoren davon erzählt. So hätten sie sich auf die Suche nach uns gemacht. Und nun wären sie glücklich, dass wir hier bei ihnen seien. Wir werden gebeten, die Situation der Kinder in den Unterständen zu begutachten. Die Kinder springen auf die Füße und begrüßen uns höflich. Hoffnungsvoll zupfen sie einander: „Diese Leute werden ihnen vielleicht Schulgebäude bauen. Man müsse ganz artig sein, um uns nicht zu verärgern.“ Ich unterhalte mich ein wenig mit den Kindern, stelle Fragen, dann kehre ich unter den Schattenbaum zurück. Auf einmal stehen in der Mitte der Runde zwei große Körbe mit Papaya, Orangen und Ananas, gekrönt von drei Hähnen als Geschenk für uns. Ich verspreche nach Beendigung unseres augenblicklichen Projektes nach Zébé zu kommen und bitte um Geduld.
Zielsetzung
Ich schlage vor, zwei Gebäude mit je drei Klassenzimmern (Maße: 7m x 9m) zu errichten. In einem Gebäude sollten zusätzlich ein Büro für den Direktor und ein kleiner Raum zum Lagern von Schulmaterial sein. Ich schätze die voraussichtlichen Kosten auf etwa 45.000 Euro. Die tatsächlichen Kosten sind schwer abschätzbar, da die Wirtschaftskrise den ganzen Kontinent Afrika erbarmungslos mit ihren Krallen umklammert hält.
Zusätzlich wäre es notwendig, Toiletten zu graben. Die Kosten dafür schätze ich auf 6.000 Euro.
Begründung
• Die Errichtung der neuen Schulgebäude würde den Unterricht zu allen Jahres- und Witterungszeiten ermöglichen.
• Es wäre weise, die starke Bereitschaft der Eltern von Zébé, ihre Kinder in die Schule zu schicken, zu unterstützen, besonders da die Eltern schon bewiesen haben, dass sie gewillt sind, auch ihre Töchter zur Schule zu schicken.
Finanzierung
Für diesen Schulbau sind wir wie bisher auf Spenden aus privater Hand angewiesen. Da wir mit dem Baubeginn aber erst im Jahre 2010 rechnen, werde ich auch versuchen, einen Antrag beim Ministerium für internationale Zusammenarbeit zu stellen. Vielleicht haben wir Glück und erhalten Unterstützung.
Die Gemeinde von Zébé bietet ihre kostenfreie Mitarbeit bei den Bauarbeiten als ihren Spendenanteil an. Das bedeutet, dass ich nur je eine Fachkraft für jeden Bauvorgang einstellen muss.
Wertung
Auf Grund meiner Erfahrung setze ich Graswurzelprojekte wie dieses ganz oben auf die Liste effektiver Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut und Krankheit in den sich entwickelnden Länder. Besonders wichtig für mich ist es auch, die Gemeinden in den Prozeß voll einzubeziehen. Damit wird das Projekt geistiges Eigentum der Gemeinde. Auch wird die Gemeinde allzu großer Dankbarkeitspflicht enthoben. Unsere Zusammenarbeit gestaltet sich folglich als Partnerschaft.
Meine Arbeit in Westafrika hat mir viele positive Erfahrungen beschert, positive Erfahrungen vor Ort ebenso wie in den entwickelten Ländern bei meiner Jagd nach finanzieller und ideeller Unterstützung. Alles, was ich in den Dörfern Westafrikas plane und ausführe, ist von dieser Unterstützung abhängig.
Ich bitte Sie, dem Projekt in Zébé Ihr Wohlwollen zuzuwenden. Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Bereitschaft, den Kindern von Zébé und den umliegenden Dorfgemeinden helfen zu wollen, auf dass sie sich in Zukunft im Wettbewerb mit den Industrienationen besser behaupten können werden.
Mit freundlichem Gruß
an alle tatsächlichen und potentiellen Spendern
Astrid Toda
Bildungswerk Westafrika e.V.
Spendenkonto 15 90 18
Raiffeisenbank Oberaudorf
BLZ: 711 623 55
Zuwendungsbescheinigungen für das Finanzamt werden vom Bildungswerk Westafrika e.V. ausgestellt
Astrid Toda, Projektkoordinator
c/o Dr. Wolfgang Rieve
Neue Bergstr. 7
50181 Bedburg
Tel: 02272 – 4770
Fax 02272 – 90 14 43
Homepage: entwicklungshilfe-westafrika.de
1. Zwischenbericht (17. Juni 2010) zum Bau der festen Gebäude
für die Grundschule Zèbè Gruppe B
für die Grundschule Zèbè Gruppe B
Nachdem wir am 29. April 2010 die Nachricht erhalten hatten, dass die offizielle Zustimmung zu der Förderung durch das deutsche Ministerium für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung eingetroffen ist, begannen wir sofort mit den ersten Schritten, um die Bauarbeiten einzuleiten.
Das „Bildungswerk Westafrika e.V.“ überwies als erstes den Eigenanteil zur Finanzierung des Projektes, damit die ersten Materialien gekauft werden konnten, ehe die Regen der großen Regenzeit voll einsetzten.
Wir schickten Nachricht an die Mitarbeiter, dass sie sich bereit halten möchten, um nach Zèbè zu fahren.
Wir fuhren auch sofort zur Zementfabrik und bestellten dort 20 Tonnen Zement. Der Transport der ersten 10 Tonnen Zement gestaltete sich schwierig, da die Lastwagenfahrer nicht bis Zèbè fahren wollten.
Das „Bildungswerk Westafrika e.V.“ überwies als erstes den Eigenanteil zur Finanzierung des Projektes, damit die ersten Materialien gekauft werden konnten, ehe die Regen der großen Regenzeit voll einsetzten.
Wir schickten Nachricht an die Mitarbeiter, dass sie sich bereit halten möchten, um nach Zèbè zu fahren.
Wir fuhren auch sofort zur Zementfabrik und bestellten dort 20 Tonnen Zement. Der Transport der ersten 10 Tonnen Zement gestaltete sich schwierig, da die Lastwagenfahrer nicht bis Zèbè fahren wollten.
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Auf dem Weg nach Zèbè. Waehrend der Regenzeit sind viele Wege fast unpassierbar.
Trotz aller Gespräche wurden diese 10 Tonnen Zement nachts in Calavi abgeladen. Der Vorstand des Vereins „Ecole de la Solidarité“ und einige junge Leute bewachten den Zement während der Nacht. Am Morgen fanden sie einen Kleinlaster, der den Zement bis nach Kansounkpa ins Büro des Vereins in Sicherheit brachte. Erst Tage später erklärte sich jemand bereit, den Zement nach Zèbè zu liefern.
Danach arbeiteten die Maurer und der Eisenbieger ohne freie Tage. Die Dorfbewohner hatten während des Wartens auf den Zement die Fundamentgräben ausgehoben.
Sobald der Zement ankam, wurden Bausteine gepresst.
Dann wurde das Fundament eines Gebäudes ausgemauert und der untere Eisenanker gegossen.
Danach arbeiteten die Maurer und der Eisenbieger ohne freie Tage. Die Dorfbewohner hatten während des Wartens auf den Zement die Fundamentgräben ausgehoben.
Sobald der Zement ankam, wurden Bausteine gepresst.
Dann wurde das Fundament eines Gebäudes ausgemauert und der untere Eisenanker gegossen.
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Fertige Bausteine warten auf ihre Verarbeitung.
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Das Fundament fuer das neue Schulgebaeude wird gelegt.
Danach wuchsen in wenigen Tagen die Wände bis zum Fenstersturz. Die Stützpfeiler wurden eingegossen.
Anschließend nahmen die Maurer das 2. Gebäude in Angriff. Heute am 17. Juni 2010 werden bereits die Mauern errichtet.
Anschließend nahmen die Maurer das 2. Gebäude in Angriff. Heute am 17. Juni 2010 werden bereits die Mauern errichtet.
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Die Wände wachsen.
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Besuch von Kuehen auf der Baustelle.
Als ich an einem der Unterstände vorbeikam, unter denen Schüler dem Unterricht folgten, flüsterte mir eine Schülerin „Danke“ zu.
Astrid Toda
Astrid Toda
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Ein Gruss der Kinder von Zèbè und ein lautes Danke schoen fuer die neuen Schulgebaeude, die auch bei Regen den Unterricht gewaehrleisten werden.
2. Zwischenbericht (12. September 2010)
zum Bau der festen Gebäude
für die Grundschule Zèbè Gruppe B
zum Bau der festen Gebäude
für die Grundschule Zèbè Gruppe B
Nachdem die Mauern zu wachsen begannen, waren wir eifrig mit der Materialbeschaffung beschäftigt. Wir fuhren unermüdlich zwischen der Baustelle und den Verkaufsstellen hin und her. Da wir nicht gerne große Mengen an Material an der Baustelle liegen haben und damit Entfremdung herausfordern, ziehen wir es vor die Materialien in mehreren Etappen zu kaufen oder zu transportieren.
Bald war die Höhe des oberen Eisenankers erreicht. Auch die ersten Stützpfeiler der Veranda wurden gleichzeitig gegossen.
Bald war die Höhe des oberen Eisenankers erreicht. Auch die ersten Stützpfeiler der Veranda wurden gleichzeitig gegossen.
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Anschließend wurden die Stützpfeiler in den oberen Eisenanker angebunden und die Giebel aufgemauert. Die restlichen Bausteine wurden ordentlich aufgestapelt, damit sie für die Toiletten bereit seien. Ende Juli waren die Mauern fertig.
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Während die Mauern trockneten, füllten die Dorfbewohner die Klassenräume mit Sand. Auch die Kleinen waren mit Eifer bei der Arbeit.
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Inzwischen selektierten wir gemeinsam mit den Zimmerleuten die Bohlen am Sägewerk in Calavi, ließen sie zuschneiden, abhobeln und für die Verarbeitung als Dachstuhl vorbereiten. Doch der Transport der schweren Fracht gelang nur mit Schwierigkeiten in einer Nachtaktion.
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Nachdem die Madrierhölzer an der Baustelle waren, arbeiteten die Zimmerleute ohne Pause. Am 4. September waren beide Dächer gedeckt.
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Heute am 12. September waren die Maurer, obwohl es Sonntag ist, an der Arbeit. Sie verputzen die Wände des ersten Gebäudes. Sogar die Tafeln sind in den Klassenräumen schon zu erkennen. Ihr Ziel ist, die Verputzarbeiten bis zum Schulbeginn am 4. Oktober beendet zu haben.
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Wir danken für die Unterstützung des BMZ, das durch die Bereitstellung der Finanzmittel dieses flotte Arbeiten ermöglicht.
Astrid Toda
Astrid Toda
3. Zwischenbericht (12. Dezember 2010)
zum Bau der festen Gebäude
für die Grundschule Zèbè Gruppe B
zum Bau der festen Gebäude
für die Grundschule Zèbè Gruppe B
Fristgerecht zum Schulbeginn waren die beiden Gebäude fertig verputzt. Sie sehen mächtig und imposant aus. Auch die Türen und Fensterläden wurden eingesetzt.
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Um die Fußböden gießen zu können, musste in den Klassenräumen und auf der Veranda Sand nachgefüllt werden. Die Schulkinder waren fleißig bei der Arbeit. Dann konnten die Maurer endlich die Böden gießen.
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Da das Schulgelände etwas abschüssig ist, hat eines der Gebäude ein sehr hohes Fundament. Zur Sicherheit der Kinder wurde dort ein Geländer aus Zierziegeln angebracht, die wir selbst gegossen haben.
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Anschließend mauerten die Maurer die Toilettengrube aus und schlossen sie mit einer dicken Betonplatte. Darauf wurden die Kabinen aufgemauert und das Dach aufgesetzt.
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Im Inneren sehen die Toiletten nach französischem Vorbild so aus.
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Als alle Arbeiten fertig waren, mussten noch kleine Schönheitsreparaturen gemacht waren. Dann konnte der Maler mit seiner Arbeit beginnen.
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Der untere Teil der Gebäude wird noch mit einer abwaschbaren Ölfarbe angemalt werden. Bis Weihnachten werden alle Arbeiten abgeschlossen sein.
Die letzten Arbeiten haben sich etwas verzögert, da der 1. Vorsitzende des Vereins „Ecole de la Solidarité“ wegen eines Schlaganfalls seit 2 Monaten arbeitsunfähig ist. Inzwischen wurde ein neuer Vorsitzender gewählt, der die Angelegenheiten des Vereins bis zur Genesung von Herrn Kounouvi führen wird.
Wir danken allen Freunden, die den Schülern von Zèbè zum Weihnachtsfest diese neue Schule schenken und wünschen gesegnete Festtage.
Astrid Toda
Die letzten Arbeiten haben sich etwas verzögert, da der 1. Vorsitzende des Vereins „Ecole de la Solidarité“ wegen eines Schlaganfalls seit 2 Monaten arbeitsunfähig ist. Inzwischen wurde ein neuer Vorsitzender gewählt, der die Angelegenheiten des Vereins bis zur Genesung von Herrn Kounouvi führen wird.
Wir danken allen Freunden, die den Schülern von Zèbè zum Weihnachtsfest diese neue Schule schenken und wünschen gesegnete Festtage.
Astrid Toda
4. Abschlußbericht (24. Dezember 2010)
zum Bau der festen Gebäude
für die Grundschule Zèbè Gruppe B
zum Bau der festen Gebäude
für die Grundschule Zèbè Gruppe B
Welch eine Bescherung! Die Schule ist fertig!
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So sieht sie von der Straße her aus.
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Blick von vorne und zur Straße hin
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So sieht die Veranda des höher gelegenen Gebäudes aus.
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Und das ist ein Klassenraum
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Als die Graphiker arbeiteten, waren die Kinder voller Neugier.
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Dann waren auch die Toiletten fertig.
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Die Kinder von Zèbè freuen sich riesig über ihr Weihnachtsgeschenk und danken allen Freunden, die das möglich gemacht haben.
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Wir danken dem deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und allen Freunden für die zuverlässige Unterstützung. Der Bau der neuen Gebäude für die Grundschule von Zèbè war ein herzerwärmendes Projekt. Die Kinder leisteten uns täglich voll Neugier und Begeisterung Gesellschaft. Das war ansteckend. Daher freuen wir uns besonders, dass wir genau am Heiligen Abend fertig geworden sind.
Die Kinder haben bis zum 3. Januar Ferien. Nach Schulbeginn wollen sie Tänze und Lieder für die Eröffnungsfeier einstudieren. So haben wir beschlossen, ihnen drei Wochen Zeit zu geben und die offizielle Zeremonie am 25. Januar 2011 abzuhalten.
Mit lieben Grüßen
Astrid Toda
Die Kinder haben bis zum 3. Januar Ferien. Nach Schulbeginn wollen sie Tänze und Lieder für die Eröffnungsfeier einstudieren. So haben wir beschlossen, ihnen drei Wochen Zeit zu geben und die offizielle Zeremonie am 25. Januar 2011 abzuhalten.
Mit lieben Grüßen
Astrid Toda



1. Zwischenbericht (17. Juni 2010)








